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Susanne Bonowicz



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In den abstrakten Bildwelten von Susanne Bonowicz verdichten sich die vielfältigen

Erscheinungsformen urbaner Lebensräume zu kraftvollen Kompositionen. Ihre Arbeiten fangen nicht nur flüchtige Eindrücke des städtischen Alltags ein, sondern transzendieren sie. Häuserzeilen, Straßenzüge, überklebte Plakatflächen und flackernde Leuchtreklamen erscheinen wie Erinnerungssplitter in einem visuellen Strom aus Farbe, Form und Linie.

Spontane Gesten stehen präzisen Konstruktionen gegenüber. Pseudotypografische Fragmente, grafische Strukturen und flirrende Farbebenen überlagern sich und erzeugen einen Rhythmus, der an die Dynamik urbaner Bewegungsmuster erinnert. In diesen vielschichtigen Kompositlandschaften verschmelzen reale Orte mit digitalen und mentalen Räumen. Die Stadt als Erfahrungsraum wird zum offenen Assoziationsfeld.

Bonowicz arbeitet mit einem leuchtenden, oft grell gesetzten Farbspektrum, das ihren Werken eine intensive visuelle Präsenz verleiht. Diese Farbigkeit wirkt als Verstärker urbaner Energie: vibrierend, flüchtig, fordernd.

Ihre Werke laden den Betrachtenden ein, sich in eine Welt zwischen Realität und Fiktion zu begeben, in ein visuelles Gefüge, das gleichermaßen Bühne, Archiv und Projektion ist. Ihre Malerei definiert keinen konkreten Ort, sondern öffnet einen Raum, der sich im Wandel befindet, vielschichtig, fragmentarisch und stets in Bewegung.




In the abstract pictorial worlds of Susanne Bonowicz, the diverse manifestations of urban

environments condense into powerful compositions. Her works capture fleeting impressions of everyday city life and transform them into dense visual structures. Rows of buildings, street grids, layered poster surfaces, and flickering neon signs appear as fragments of memory within a continuous flow of color, form and line.

Spontaneous gestures are set against precise constructions. Pseudo-typographic fragments, graphic structures, and vibrating layers of color overlap, creating a rhythm reminiscent of urban movement patterns. Within these composite landscapes, real places merge with digital and mental spaces, turning the city into an open field of associations.

Bonowicz employs a luminous, often intensely saturated color palette that gives her works a strong visual presence. This use of color amplifies urban energy: vibrant, transient and insistent.

Her works invite the viewer into a space between reality and fiction, a visual structure that
functions as stage, archive, and projection. Her painting does not define a specific location but opens a space in flux: layered, fragmented and in constant motion.


More information:

www.susanne-bonowicz.art
 



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