Mimi Ritzler





DE

Mimi Ritzler ist eine in Berlin lebende Schweizer Künstlerin, die in den Bereichen Malerei, Skulptur und Installation arbeitet. Sie studierte an der Glasgow School of Art sowie an der Universität der Künste Berlin, wo sie 2025 ihren Master of Fine Arts abschloss.

Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Übersetzung innerer Landschaften in greifbare, räumliche Wirklichkeiten. Anstatt sich in einem Bild oder einer Erzählung aufzulösen, laden diese dazu ein, mit der Betrachterin oder dem Betrachter in einen offenen, weitreichenden Wahrnehmungsdialog zu treten, in dem die Grenze zwischen Realität und Tagtraum verschwimmt. Ihre dynamischen und vielschichtigen Kompositionen bewegen sich zwischen Abstraktion und körperlicher Andeutung. Dabei überschreiten sie die Grenzen der Leinwand und breiten sich in den umgebenden Raum aus.

Diese räumliche Weite wird in Mimis skulpturalen Arbeiten unmittelbar erfahrbar. Sie verwendet dafür Materialien wie Zement, Textilien, Metall und Holz. Ihre Formen sind häufig aufgehängt oder direkt in architektonische Kontexte integriert. So nehmen sie Raum ein, ohne ihn zu verdrängen. Durch Farbe, fließende Formen und einen improvisierten Umgang mit Materialien verändern die Werke ihre Umgebung und bewahren zugleich ein Gefühl von Mehrdeutigkeit und Offenheit.

Indem Mimi inneren Erfahrungen eine Form gibt, erforscht sie, wie das Intime räumlich werden kann und wie subjektive Erfahrung Raum einnimmt.


ENG

Mimi Ritzler is a Swiss, Berlin-based artist working across painting, sculpture, and installation. She studied at the Glasgow School of Art and the University of the Arts Berlin, where she completed her Masters in Fine Arts in 2025.
At the heart of her practice is the translation of inner landscapes into tangible, spatial realities. Rather than resolving into image or narrative, they invite the viewer into an expansive perceptual dialogue, blurring the line between reality and reverie. Dynamic and multilayered, her compositions oscillate between abstraction and corporeal suggestion, extending beyond the canvas and into the surrounding space.
This expansiveness becomes literal in Mimis sculptural works, which incorporate cement, textiles, metal, and wood. Often suspended or integrated directly into architectural contexts, her forms occupy space without taking its place. Through color, fluid shapes, and material improvisation, the works alter their surroundings while retaining a sense of ambiguity and openness.
By giving form to inner experience, Mimi explores how the intimate can become spatial, and how subjective experience can take up space.            



 




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